Rackserver: KVM-over-IP

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Was ist KVM-over-IP?

Die KVM-over-IP ist bei dedicated Servern ein Bestandteil des IPMI (Intelligent Platform Management Interface) Moduls. Das IPMI Modul ist eine hardwareseitige Funktion der von uns verbauten Mainboards und ermöglicht die grundlegende Steuerung der dedizierten Hardware (Verwaltung der Stromzufuhr, auslesen von Sensorwerten, Hardresets und enthält die KVM), ohne externe Hardware (z.B RARITAN (Peppercon) LARA) einzusetzen.
Die Abkürzung KVM steht für "Keyboard - Video - Mouse". Diese ermöglicht Ihnen das Steuern des Servers, ohne dass ein Betriebssystem läuft und Sie dessen Remote Verwaltung ( z.B. SSH, RDP oder VNC ) nutzen können. Dabei können Sie in Echtzeit den Bildschirm Ihres Server sehen und den Server per Maus und Tastatur bedienen.
Die KVM-over-IP ermöglicht Ihnen den Zugriff auf den Server, sollte beispielsweise keine Netzwerkverbindung mehr möglich sein (z.B. durch fehlerhafte Konfiguration ).
Des Weiteren ermöglicht die KVM-over-IP das Einbinden von ISO Dateien, die durch den Server als CD/DVD erkannt werden. Hier kann z.B. eine Installations-DVD von Windows Server oder einem Unix System eingelegt und gestartet werden.
Der KVM Client basiert auf eine Java Anwendung, über über die IPMI herunterladen werden kann.

Wie starte ich den iKVM Viewer?

  • Melden Sie sich in unserem Kundenbereich an und rufen Sie die Produktdetails Ihres dedicated Servers auf. Durch den Klick auf "KVM: Starten", laden Sie den Java Client Ihres Servers herunter (siehe Abb. 1).
  • Führen Sie die Datei "kvm.jnlp" aus und bestätigen Sie die Java Sicherheitswarnung mit "Weiter" (siehe Abb. 2).
  • Nun sollten Sie sich auf der KVM Ihres Servers befinden (siehe Abb. 3).

Wie binde ich eine ISO Datei in der iKVM ein?

  • Starten Sie den iKVM Viewer.
  • Klicken Sie in der Menüleiste auf "Virtueller Datenträger" und wählen Sie im Drop-Down Menü "Virtuelles Speichergerät" (siehe Abb. 1).
  • Sie befinden sich nun im Reiter "USB Floppy and Flash". Klicken Sie nun auf den Reiter "CDROM und ISO" (siehe Abb. 2).
  • Wählen Sie nun unter "Art des logischen Laufwerks" im Drop-Down Menü "ISO File" (siehe Abb. 3).
  • Klicken Sie nun rechts unter "Dateiname und Pfad des Bildes" auf "Bild öffnen" (siehe Abb. 4).
  • Nun können Sie im Dateisystem Ihres Computers (wo Sie den iKVM Viewer gestartet haben) eine ISO Datei auswählen und öffnen (siehe Abb. 5).
  • Klicken Sie nun auf "Anschließen", um die ISO Datei in das Dateisystem zu laden (siehe Abb. 6).
  • Klicken Sie nun zum Abschluss auf "OK", um die ISO Datei hochzuladen und zu laden (siehe Abb. 7).
  • Beim Starten muss nun das Bootmenü mit der Taste F11 aufgerufen werden. Hier können Sie nun "IPMI Virtual CDROM" wählen, um von der ISO zu starten.

Hotkeys

  • F1 = Maus einstellen:
  • F2 = Steuerung der Gegenstelle beenden
  • F3 = Vollbildanzeige
  • F5 = Bild aktualisieren
  • F6 = Strg+Alt+Entf senden
  • F7 = Mauszeiger umschalten
  • F8 = Benutzerschnittstellenanzeige umschalten

Wichtige Informationen zur Bedienung des IPMI

  • Sollten Sie beim Starten des iKVM Viewers die Fehlermeldung "Connection failed" erhalten, so führen Sie bitte folgende Schritte aus:
 * Führen Sie einen IPMI Reset über das Quality Location Kundencenter aus.
 * Laden Sie den iKVM Viewer erneut über das Quality Location Kundencenter herunter und starten Sie diesen.
  • Sollten Sie beim Starten des iKVM Viewers die Warnmeldung erhalten, dass die Java-Anwendung durch die Java-Sicherheitseinstellungen blockiert wurde befolgen Sie bitte folgende Schritte:
 * Informieren Sie unseren Support, damit wir Ihnen die IP Adresse des IPMI Moduls mitteilen.
 * Rufen Sie die Einstellungen von Java (über die Systemsteuerung) auf
 * Wählen Sie den Reiter "Sicherheit"
 * Klicken Sie unten auf "Sitelist bearbeiten..."
 * Fügen Sie nun in einer neuen Zeile die IP Ihrer IPMI mit Angabe von "https://" an
 * Starten Sie den iKVM Viewer erneut. Führen Sie ggf zuvor noch einen IPMI Reset durch.